|  | Wohnen
Ich möchte um Himmels Willen nicht in einem kleinen Hasen- oder Meerschweinchenkäfig wohnen. Da ich mich viel mehr bewegen will und muss, ist es toll, dass ich bei meinen Zweibeinern in der Bude wohne, wenigstens einen großen Käfig von 1,50m x 0,8m x 0,8m (für ein Frettchen) möchten wir aber alle. Wenn man uns in zu kleinen Käfigen hält, werden wir mit der Zeit aggressiv, was wohl jeder Zweibeiner verstehen sollte, wenn er sich vorstellt, in seinem Schrank wohnen zu müssen. Das Tierschutzgesetz schreibt für die Haltung von zwei Frettchen eine Käfiggröße von 6 m³ vor. Gerne sind wir Frettchen auch bereit, in einem etwas kleineren Käfig zu schlafen, wenn wir fast den ganzen Tag Ausgang in der Wohnung haben.

Das ist mein Kumpel Sam zusammen mit einem Gastfrettchen in unserer Höhle vom Kratzbaum.
In meinen eigenen vier Wänden, habe ich einen Kratzbaum, an dem ich mir die Krallen wetzen kann und auch das Hochklettern macht mir sehr viel Spaß. Ich habe mehrere Schlafplätze, z. B. eine Hängematte, ein Körbchen und die Höhle im Kratzbaum, da ich die Abwechslung liebe. Eine Schüssel mit Wasser und etwas Trockenfutter zum Naschen muss auch immer greifbar sein. Sollten das meine Zweibeiner mal vergessen, dann beiß ich die aber kräftig in die Zehen.

Alles, woran ich mir wehtun könnte, oder was giftig für mich ist muss weg, wenn ich in der Wohnung herumlaufe. Dazu gehören z. B. Plastiktüten, in denen ich ersticken oder mich verfangen könnte. Auch Kerzen, Herdplatten und heiße Backöfen sind kein Spielzeug für mich. Andere Haustiere wie Nager, Vögel und ähnliches muss man vor mir 'sicherstellen'. Vor dem Einschalten von Geräten wie der Waschmaschine oder der Geschirrspülmaschine muss sich jemand vergewissern, dass ich darin gerade keine Inspektion mache oder beim Spielen eingeschlafen bin.
Wenn ich im Sommer im Freien oder auf dem Balkon bin, brauche ich eine warme und trockene Kiste zum Schlafen. Wer sein Frettchen das ganze Jahr draußen lassen will, braucht übrigends auch mindestens zwei von uns, damit wir uns gegenseitig wärmen können.

Ich gehe im Winter nur auf den Balkon, wenn Schnee liegt, zum Spielen und dann gehe ich wieder rein. Toiletten können nie genug sein, da ich beim Spielen oft zu lange warte und es dann nicht mehr schaffe, weit zu laufen, bevor's in die Hose geht. Am liebsten wäre mir in jedem Zimmer in jeder Ecke ein Klo, dann würde vielleicht nichts mehr daneben gehen. Manchmal mache ich aber auch mit Absicht vor die Toilette, wenn mich irgendetwas ärgert. Wenn ich nicht mit ins Schlafzimmer darf, dann mache ich über Nacht lauter kleine Haufen direkt vor die Tür, damit sich die Zweibeiner vielleicht nächstes mal überlegen, ob ich mit hinein darf.
Mein Klo direkt neben dem Schlafplatz ist das wichtigste, denn das ist meine erste Tat, nachdem ich aufstehe. Außerdem habe ich, wenn ich gerade die Augen aufmache, keine groß Lust, zu überlegen, wo ich jetzt mein Geschäft verrichte. Als Inhalt meiner Toiletten bevorzuge ich Katzenstreu, das saugt gut damit ich keine nassen Füße bekomme und man kann auch hier und da ein bisschen scharren. Bei meinen großen Klos mit Dach ist das auch weniger ein Problem, da bleibt alles drin. Bei meinen kleinen 'Notfallklos' eignet sich das Streu nicht so gut, weil da alles in sämtliche Himmelsrichtungen fällt, wenn ich buddle. Frauchen gibt deshalb in diese Toiletten nur 5 Lagen Küchenrolle. Das Handtuch unter dem Klo benutze ich übrigends um mir den Hintern zu wischen :-)
Noch mehr Wohnideen:

Pool und Buddelkiste

Drainageröhren sind immer der Hit, ob lose am Boden oder auch als "Leiter" im Käfig zwischen den Etagen.
Krankenversicherungsvergleich
|  |